Cueva del Viento

In der Gemeinde Icod im Nordwesten Teneriffas, ist es eine der   längsten vulkanischen Röhren der Welt, mit mehr als 17 Länge und einem riesigen labyrinthischen Netz aus unterirdischen Gängen und außergewöhnlichen geomorphologischen Wert. Die Reste in dem Hohlraum zeigen, dass bereits die Guanchen, die Ureinwohner diese Höhlen nutzten.

Was ist ein Lava-Röhre?

Ein Vulkanröhre ist ein Hohlraum im Inneren des Lavastroms der in der Regel Schmelzbasalt “Pahoehoe” bildet. Während die Lava voranschreiten, kühlen sich die Ränder schneller ab, sodass die Oberfläche fest ist und in ihrem Inneren noch der Lavastrom fliesst. Wenn die Lava bis nach unten geflossen ist, bleibt das Rohr leer und es bildet sich eine Vulkanröhre. Die Cueva del Viento stammt von einer Lavaeruptionen de Canadas del Teide und sein Name bezieht sich auf die in ihr auftretenden starken Luftströmungen.

Geomorphologie

Aus geomorphologischer Sicht sticht hervor, dass diese Röhre drei übereinander liegende Ebenen aufweist. Dies ist das Produkt der verschiedenen Eruptionen, die auch vielfältige Strukturen hinterlassen haben, wie Lavastalaktiten, Lavafälle, Terrassen und Lava-Seen, sowie exogene Konkretionen mit unterschiedlicher Zusammensetzung.

Biologie

Der größte Reichtum der Höhle aus biologischer Sicht ist die unterirdische Fauna, die eine ständige Quelle neuer Erkenntnisse ist. Angesichts der besonderen Bedingungen einer Höhle (Feuchtigkeit, Mangel an Licht, wenig Nahrung) sind die Überlebenschancen eines Lebewesens abhängig von seiner Anpassungsfähigkeit. Veränderungen wie Hautverfärbungen und fehlende Augen sind notwendig.

Die Höhle ist auch eine wichtige paläontologische Fundstätte, da man hier auch fossile Knochen ausgestorbener Wirbeltiere wie Ratten und Rieseneidechse (Tenerife Riesenratte und Gallotia Goliath) und andere Skelettreste, -wie die Graja und die Hubara, die auf Teneriffa verschwunden sind, gefunden hat.

Die Vegetation besteht aus drei Teilen: der Außenbereich mit Gefäßpflanzen, Farne und Flechten; der Eingangsbereich, wo der Regen nicht hingelangt, Licht aber schon, mit hauptsächlich Moos und Flechten; die Übergangszone, wo nur indirektes Licht hinkommt und man Cyanobakterien und Flechten findet.

Der Besuch

Der einzige Weg, um die Höhle zu besuchen, ist mit einer Führung, Reservierung und Bezahlung. Man bekommt umfassende Informationen über die Enstehung und man besucht den Bereich der reich an geomorphologischen Phänomene und seltsamen Formen ist. Es ist eine der großen Attraktionen der Tour. In der Höhle gibt es keine künstliche Beleuchtung, so dass die innere Strecke ist mit einem Helm mit Laterne.

Wegbeschreibung

Anreise über die Autobahn TF-5 Nord nach Icod. In der Stadt ist die Cueva del Viento dann ausgeschildert.

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